Twilight In The Crystal Cabinet
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Transubstans Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Nicklas Barker |
guitar |
| Mathias Danielsson |
guitar |
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| Ronny Eriksson |
bass |
| Tomas Eriksson |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Karmagrinder
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13:47
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| 2. |
Electric Universe
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10:09
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| 3. |
Twilight in the Crystal Cabinet
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3:59
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| 4. |
Precious Sanity
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1:47
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| 5. |
The Mournful Howl of Dawn
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13:07
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| 6. |
Death and Beyond
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16:47
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| Gesamtlaufzeit | 59:36 |
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Rezensionen

Eine Band? Ein Projekt? Ein spontaner Zusammenschluss schwedischer Musiker? So genau weiß man das hier nicht... auf jeden Fall besteht die Formation My Brother The Wind aus Nicklas Barker (Anekdoten) und Mathias Danielsson (Makajodama, Ex-Gösta Berlings Saga) an den Gitarren sowie Ronny Eriksson (Magnolia) am Bass und Tomas Eriksson am Schlagzeug. Die Vier haben sich im Mai 2009 zu einem zweistündigen Konzert zusammengefunden und ohne voriges gemeinsames Üben einen Jam-Auftritt abgeliefert. Daraus wurde dann in einer weiteren zweistündigen Session eine knappe Stunde Musik extrahiert, die nun eben als dieses Album vorliegt.
Wer Jam-Musik als Gedudel empfindet oder sich so gar nicht vorstellen kann, solche Musik nicht nur live, sondern auch ‚aus der Konserve’ genießen zu können, der braucht vermutlich gar nicht weiterlesen. Denn natürlich erwarten einen hier sirrende und flirrende Gitarren, die schon mal mit viel Hall und Fuzz-Verzerrung früh-psychedelische, spacige Zeiten beschwören. Dazu legt die Rhythmus-Fraktion ein dichtes, aber größtenteils doch eher simpel gehaltenes, Fundament, auf dem sich die beiden Gitarristen so richtig austoben können. So werden auch die Effektgeräte ordentlich strapaziert, so dass man manches mal meint ein Keyboard zu vernehmen. Ab und zu bricht der Schlagzeuger auch mal aus dem ‚steady groove’-Konzept aus und belebt sein Spiel mit kreativen Fills und Breaks und nicht zuletzt intensiver Becken-Bearbeitung. Trotzdem lebt das Album besonders vom inspirierten Zusammenspiel der beiden Gitarristen, die eine große Show abliefern.
Zusammen jammen sich die vier Schweden in psychedelisch-spacige Welten, die nicht selten an die späten 60er, frühen 70er Jahre erinnern. Kiffermusik mag der eine oder andere das nennen. Aber auch wenn der Musik hin und wieder etwas mehr Struktur oder eine ordnende Hand sicherlich gut getan hätte, macht mir das Album so richtig Spaß. Die Schweden ziehen zum richtigen Zeitpunkt auch mal das Tempo an – gerade der zweite Track „Electric Universe“ sticht hier positiv hervor -, bevor sie wieder in unendliche Weiten entschweben.
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
27.8.2010 |
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